Rheinpegel Neuwied Messreihe

Ereignisse

Drei Abschnitte der Messreihe sind gesondert ausgewertet: eine kleine Welle im Januar, die Hochwasserwelle im Februar und das Niedrigwasser im Sommer. Anstiegs- und Ablaufraten sind Mittelwerte über die jeweilige Phase und beschreiben die Stichprobe, nicht den tatsächlichen Verlauf zwischen zwei Messungen.

Eine kurze, moderate Welle zu Jahresbeginn. Der Pegel stieg von binnen weniger Tage auf den Scheitel von am und lief danach deutlich langsamer wieder ab, als er gestiegen war: einem mittleren Anstieg von steht eine Ablaufrate von nur gegenüber. Dieses Verhältnis — schneller Anstieg, träger Ablauf — ist für Wellen am Mittelrhein typisch. Keine der Arbeitsschwellen ab 3,00 m wurde erreicht.

Kennzahlen

Tage über Arbeitsschwelle

Anzahl der Messtage innerhalb der Phase, an denen der Pegel die jeweilige selbst gesetzte Schwelle überschritten hat.

Das prägende Ereignis der Reihe. Innerhalb von rund zwei Wochen stieg der Pegel von auf den höchsten geloggten Wert der gesamten Messreihe, am — ein Hub von . Anstieg und Ablauf verliefen mit beziehungsweise annähernd symmetrisch, der Ablauf zog sich jedoch über den gesamten März hin.

Der tatsächliche Scheitel lag vermutlich höher. Die Reihe erfasst nur zwei Zeitpunkte pro Tag. Der Höchstwert von ist der höchste geloggte Wert, nicht notwendigerweise der höchste aufgetretene. Der reale Scheitel am 24.02.2026 lag mit hoher Wahrscheinlichkeit darüber, weil er zwischen zwei Messterminen aufgetreten sein kann. Alle Kennzahlen dieses Abschnitts sind entsprechend als Untergrenzen zu lesen.

Kennzahlen

Tage über Arbeitsschwelle

Anzahl der Messtage innerhalb der Phase, an denen der Pegel die jeweilige selbst gesetzte Schwelle überschritten hat.

Die längste zusammenhängende Phase der Reihe und zugleich die ereignisärmste: über Tage fiel der Pegel von auf — im Mittel nur . Am wurde mit erstmals der Pegelnullpunkt unterschritten; insgesamt liegen Messungen im negativen Bereich.

Negative Pegelstände sind korrekt, kein Messfehler. Der Pegelnullpunkt ist ein festgelegter Bezugshorizont, kein Gewässergrund. Bei ausgeprägtem Niedrigwasser fällt der Wasserstand darunter, und der Pegel zeigt negative Werte an. Diese Werte sind unverändert übernommen, nicht abgeschnitten und nicht als Anomalie behandelt.
Pegelstand ungeklärter Wertesprung

Kennzahlen

Tage über Arbeitsschwelle

Anzahl der Messtage innerhalb der Phase, an denen der Pegel die jeweilige selbst gesetzte Schwelle überschritten hat.

In dieser Phase wurde keine der Schwellen erreicht — der höchste Wert lag bei .