Ereignisse
Drei Abschnitte der Messreihe sind gesondert ausgewertet: eine kleine Welle im Januar, die Hochwasserwelle im Februar und das Niedrigwasser im Sommer. Anstiegs- und Ablaufraten sind Mittelwerte über die jeweilige Phase und beschreiben die Stichprobe, nicht den tatsächlichen Verlauf zwischen zwei Messungen.
Kleine Welle Januar 2026
–Eine kurze, moderate Welle zu Jahresbeginn. Der Pegel stieg von binnen weniger Tage auf den Scheitel von am und lief danach deutlich langsamer wieder ab, als er gestiegen war: einem mittleren Anstieg von steht eine Ablaufrate von nur gegenüber. Dieses Verhältnis — schneller Anstieg, träger Ablauf — ist für Wellen am Mittelrhein typisch. Keine der Arbeitsschwellen ab 3,00 m wurde erreicht.
Kennzahlen
Tage über Arbeitsschwelle
Anzahl der Messtage innerhalb der Phase, an denen der Pegel die jeweilige selbst gesetzte Schwelle überschritten hat.
Hochwasserwelle Februar 2026
–Das prägende Ereignis der Reihe. Innerhalb von rund zwei Wochen stieg der Pegel von auf den höchsten geloggten Wert der gesamten Messreihe, am — ein Hub von . Anstieg und Ablauf verliefen mit beziehungsweise annähernd symmetrisch, der Ablauf zog sich jedoch über den gesamten März hin.
Kennzahlen
Tage über Arbeitsschwelle
Anzahl der Messtage innerhalb der Phase, an denen der Pegel die jeweilige selbst gesetzte Schwelle überschritten hat.
Niedrigwasser Juli/August 2026
–Die längste zusammenhängende Phase der Reihe und zugleich die ereignisärmste: über Tage fiel der Pegel von auf — im Mittel nur . Am wurde mit erstmals der Pegelnullpunkt unterschritten; insgesamt liegen Messungen im negativen Bereich.
Kennzahlen
Tage über Arbeitsschwelle
Anzahl der Messtage innerhalb der Phase, an denen der Pegel die jeweilige selbst gesetzte Schwelle überschritten hat.
In dieser Phase wurde keine der Schwellen erreicht — der höchste Wert lag bei .